News Dominikanische Republik

Das deutschsprachige Magazin aus der Karibik

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Willkommen bei News.Domrep.TV

17. Januar 2010 · Keine Kommentare

News Dominikanische Republik Bavaro Punta Cana

News.Domrep.TV – das neue Magazin für Unternehmer, Interessierte und Karibik Begeisterte. Der deutsche Bäcker oder das deutsche Sprachinstitut – in redaktioneller Form präsentieren sich bei uns deutschsprachige Firmen und Unternehmer aus dem karibischen Raum.

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Carniceria Bavaria – Deutsche Fleischerei in Sosúa

5. März 2010 · Keine Kommentare

carniceria bavaria sosua

Wir schreiben Februar 2006. Nach 3 Monaten Umbau wurde die Carniceria Bavaria in Sosúa eröffnet. Viele fleissige Helfer unter Leitung von Erhard bewältigten den Umbau. Wer Lust auf saftiges Fleisch, feinste Wurstwaren nach bayrischer Metzgertradition hat, der ist hier genau richtig. Das Herzstück der Carniceria Bavaria ist der Laden. Das gesamte Sortiment wird täglich selbst produziert berichtet Erhard, gebürtiger Hallenser. Verschiedene Aufschnittsorten, gekochten und geräucherten Schinken, Würstchen, alles hausgemacht. Ein heisser Tipp sind die frischen Wiener, Bockwürste und Bratwürste. Jeden Morgen um 8:30 Uhr kommt der Leberkäse aus dem Ofen. Diverse Platten für Partys können hier bestellt werden. Die Metzgerei beliefert diverse Supermärkte in der Region Puerto Plata. Wer Appetit auf deutsche Fleisch- und Wurstwaren hat, kommt an diesem Laden nicht vorbei.

CARNICERIA BAVARIA, Parada El Choco, Sosúa, Tel. 001-809-571-2798,
www.productosbavaria.com, Email: bavaria@codetel.net.do,
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr

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Übersetzer in der Dominikanischen Republik

27. Februar 2010 · Keine Kommentare

Die Liste der empfohlenen Übersetzer in der Dominikanischen Republik wird herausgegeben von der Deutschen Botschaft.

Claudia Perko
C/Georgilio Mella Chavier No. 6
Los Prados
(cerca de la Estación Texaco de la Ave.
Charles Summer)
Tel: 809 567-0499 / 732-8300
ewinter@tricom.net

Claudia Perko
C/Georgilio Mella Chavier No. 6
Los Prados (cerca de la Estación Texaco de la Ave. Charles Summer)
Tel: 001 809 567-0499 / 732-8300
e-mail: ewinter@tricom.net

Casa Goethe
Calle Arístides Fiallo Cabral No. 456
Zona Universitaria, Santo Domingo
Tel.: 001 809-685 5826, Fax: 001 809 689-3241

Casa Goethe
La Puntilla # 2
El Batey, Sosúa
Tel.: 001 809-571 3185, Fax: 001 809-571 3174
e-mail: info@edase.com

McCollum, Sanlley & Asoc., S.A.C/Padre
Emiliano Tardif, esq. Calle 10
A dos cuadras de la Winston Churchill
Entrando por la Rafael A. Sánchez (Torre Universal)
Santo Domingo
Tel.: 001 809 566-7726, 566-1815, 541-8441, Fax: 001 809 566-1610

TRALEGA
Ave. Independencia 1351 (frente Cancillería)
Santo Domingo
Tel.: 001 809 535-3011, 330-4440
e-mail: tralega@hotmail.com

Bergés & García
C/Roberto Pastoriza No. 16, Edif. Diandy
Santo Domingo
Tel.: 001 809 540-3610/11, Fax: 001 809 540-3612

Instituto Alemán de Idiomas
C/José Reyes No. 208, San Miguel, Zona Colonial,
Santo Domingo
Tel.: 001 809 682-7705, Fax: 001 809 682-7705
e-mail: iai@codetel.net.do

Beate Alrieth
Calle Paraíso No.2, Urb. Las Colinas de los pomos
Jarabacoa, Prov. La Vega
Tel.: 001 809 574-4854, Fax: 001 809 574-4854, Cel.: 001 809 697-1434
e-mail: b.alrieth@web.de

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Puerto Plata (Pto. Pta.) an der Nordküste der Dom. Rep.

27. Februar 2010 · Keine Kommentare

Puerto Plata

Autor: Günter Fischer

Die Hafenstadt mit rund 240.000 Einwohnern liegt im Norden des Landes am Atlantischen Ozean und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Am 12.3.1493 war Kolumbus erstmals im Hafen von Pto. Pta. (Silberhafen) und hat gegenüber seinem Bruder Bartolomé die Idee geäußert, hier eine Stadt zu bauen. Es ist strittig, ob die Gründung im Jahre 1496 durch Bartolomé Colón oder 1504 durch Nicolas de Ovando erfolgte. Pto. Pta. erhielt schon 1508 die Stadtrechte. Doch kaum 20 Jahre später verlor es seine Bedeutung. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde es durch ein Treuhandsmandat der königlich-spanischen Regierung verwaltet. Während dieser Zeit hatte es sich zu einem Schmuggelzentrum entwickelt. Um dem übermäßigen Schmuggel entgegenzuwirken, wurde es 1605 auf königlichen Befehl nahezu vollkommen zerstört. Die Bewohner wurden zusammen mit den Einwohnern von Monte Crísti bei Monte Plata angesiedelt. Der verlassene Hafen bot nun Piraten Unterschlupf, die in der Karibik ihr Unwesen trieben, bis der Ort im Jahre 1746 wieder aufgebaut und besiedelt wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts erinnerte man sich wieder an den Hafen, und nun setzte ein wirtschaftlicher Aufschwung ein, der bis in die fünfziger Jahre anhielt. Um die landwirtschaftlichen Produkte des fruchtbaren Cibaotales verschiffen zu können, wurde die Eisenbahnlinie Santiago – Pto. Pta. gebaut (16.8.1897 Einweihung). Sie endete im Hafen. Relikte aus dieser Zeit sind die restaurierte Bahnhofshalle und eine kleine Lokomotive, die am Hafen, am Ende der Ca. Beller, zu sehen sind.

Die Stadt mit ihrem internationalen Flughafen ist Zielort vieler aus Europa kommender Besucher, die ihren Urlaub im Norden des Landes verbringen. Sie wohnen entweder in den etwas außerhalb der Stadt liegenden Hotels oder reisen weiter zu anderen Urlaubsorten an der Nordküste. Gelegentlich legt ein Kreuzfahrtschiff im Hafen an (Passagierwechsel).

Puerto Plata

Im Stadtkern findet man eine Mischung von Bürgerhäusern im viktorianischen Stil und farbenprächtigen Hütten. An der Av. Duarte liegt im Zentrum der Stadt der Parque Central. Zeitungs-, CD- und Losverkäufer, Schuhputzer, fliegende Händler, Souvenirstände, Taxifahrer, viele kleine Geschäfte, Banken, der Pavillon (1880, originalgetreu wiederaufgebaut 1983) und die Kirche San Felipe (1934) prägen das Bild des Parks. Durch diese Kirche wurde die alte Holzkirche ersetzt. Der Bau wurde 1934 begonnen und nach längerer Baupause 1950 beendet. Der Holzaltar stammt aus dem Jahre 1998. An der Südostecke des Parks (Ca. Separación 22) steht die Casa de la cultura, ein Haus im victorianischen Stil. Hier finden zeitweise im Erdgeschoß Ausstellungen heimischer Künstler statt. Daneben ist das Bürgermeisteramt (síndico). Junge Dominikaner warten hier auf Touristen, um ihnen ihre Dienste als Stadtführer anzubieten. Unter den schattenspendenden Bäumen kann man das lebhafte Treiben beobachten. Der Zentralpark und der Malecón sind die Orte, an denen sich die Stadtbewohner abends oder am Wochenende treffen.

Puerto Plata

Das Patronatsfest des San Felipe ist am 3. Mai; ein Merenguefestival mit Umzug durch die Stadt findet im Oktober statt, wenn es nicht ausfällt. Der Strand längs des Malecóns wurde 2007 gereinigt und durch Sand verbreitert. Sie sollten jeder Versuchung, hier zu baden, widerstehen, denn die Abwässer laufen in die Flüsse und gelangen dann am Malecón ins Meer. In den Stadtrandgebieten stehen, vor allem im östl. Stadtteil und entlang der Strandpromenade, Malecón, die Häuser wohlhabender Stadtbewohner. Hier sind auch einige Touristenhotels und Restaurants und die Ferienanlage Playa Long Beach.

Am östl. OE befindet sich in einem blauweißen Gebäudekomplex die Rumabfüllstation Brugal. Den Betrieb kann man besichtigen und einen kostenlosen Drink genießen (Mo-Sa 9.00-12.00 und 13.00-14.45). Bevor Sie hier jedoch Rum kaufen, informieren Sie sich über die Preise in den Supermärkten. Die Rumbrennerei befindet sich in San Pedro de Macoris. Gegenüber, auf der Plaza Turisol, sind ein Zigarrendiscount (sehr umfangreiche Auswahl und eigene Kreationen) mit Geldumtausch (E: Marc Lorez, CH; es werden fast alle harten Währungen getauscht, auch Reiseschecks, der Kurs ist über 5% besser als bei der Banco Popular), Straßenkarten und Reiseführern, Mo-Fr 9.30-12.00 und 14.00-17.00, marclorez@codetel.net.do, www.zonapuertoplata.com, und mehrere Touristikbüros.

Sehenswürdigkeiten

Wenn Sie sich einen Führer mieten, dann sehen Sie von all den hier aufgeführten Sehenswürdigkeiten nichts oder sehr wenig. Sein Ziel ist einer der Souvenirläden. Hier erhält er Provision! Der Mercado Público (Mercado Municipal) liegt etwa 1 km außerhalb des Zentrums Ca. Villanueva/Av. Isabel de Torres. Schon von weitem fällt das Bauwerk durch sein Dach auf. Von Kleidung (neu und gebraucht), Schmuck, Souvenirs bis hin zu Gemüse und Obst wird alles verkauft. Wegen der Touristen ist alles teuer, also handeln! Das Einkaufen ist hier angenehmer als in den Souvenirläden im Zentrum. Man wird nicht bedrängt. Die Verkäufer üben Zurückhaltung. Es gibt keine Schlepper, die Provisionen erhalten. Seit einiger Zeit wird die alte Rumfabrik Brugal umgebaut. Hier soll nach Auskunft der Firma ein Rummuseum eingerichtet werden. Das Gebäude befindet sich am Hafen, Ca. Beller/Av. Colón.

Puerto Plata - die Festung San Felipe am Malecon

Das Fortaleza San Felipe steht am Westende des Malecón. Es wurde 1540 zum Schutze des Hafens vor Piraten gebaut. Das auf einer Landzunge liegende Fort wurde in jahrelanger Arbeit restauriert und diente während der Trujillo-Diktatur als Gefängnis. In drei kleinen Räumen ist heute ein Museum eingerichtet, in dem Waffen, Gebrauchsgegenstände, einige alte Münzen sowie die Dokumentation der Restaurierung des Forts zu sehen sind. Auch die Zelle Juan Pablo Duartes kann besichtigt werden (9.00-17.00, 15 RD$, Ki u. 10 J frei). Der historische Leuchtturm in der Nähe wurde 2002 restauriert. Auf dem Platz vor dem Fortaleza, erinnert ein Gedenkstein an den Flugzeugabsturz am 6.2.96. Das Bernsteinmuseum befindet sich in der Av. Duarte im ersten Stock eines Bürgerhauses, Mo-Fr 9.00-18.00, Sa 9.00-17.00, 50 RD$, Ki bis zu 12 J frei. Hier sind schöne Bernsteinstücke ausgestellt, die in der näheren Umgebung gefunden wurden. Einzelne mit verschiedenen Einschlüssen haben einen Handelswert bis zu 25.000 US$. Ein Angestellter erklärt in GB und F Wissenswertes über Bernstein und einzelne Exponate. Die Ausstellung ist nicht besonders umfangreich, doch interessant. Im Untergeschoß des Hauses werden Schmuck aus Bernstein, Larimar oder Muscheln sowie naive Malereien und diverse Kleidungsstücke angeboten.
Sehr zu empfehlen ist die Amber Gallery, Ca. 12 de Julio/José del Carmen Ariza, T586-6467/2101, F586-6025, h: finegiftcc.cjb.net, finegift.center@codetel.net.do, Mo-Sa 8.30-18.00, 25 RD$. Neben sehr schönen Bernsteinexemplaren mit verschiedenen Einschlüssen wird die Gewinnung von Bernstein und Larimar gezeigt. Sie erfahren etwas über Kaffee und Kakao und können bei der Herstellung von Zigarren zusehen. Eine Tafel zeigt den Weg vom Zuckerrohr zum Rum, sie sehen alte und neue Münzen, Orden und Gegenstände der Taínos. Die Preise für die im angeschlossenen Verkaufsraum angebotenen Artikel sind weit überhöht. Wenn Sie keine Gelegenheit haben, in Santiago, Ca. del Sol, einzukaufen, sollten Sie sich in Pto. Pta. auf dem Mercado Público umsehen. Der Wettbewerb ist groß. An der gegenüberliegenden Straßenecke ist das „Larimar Mine Museum“, T261-2677, frei. Ein kleines Taínomuseum mit 42 getöpferten Exponaten, Beschriftung in spanisch und englisch, ist in der Plaza Arawak, Ca. San Felipe/Ca. Beller (Eintritt: Spende). Im Erdgeschoß ist eine Ausstellung mit moderner Malerei.

Im Parque Libertad, 27 de Febrero/Av. Luis Ginebra, ist die Mahntafel für die Helden der Landung bei Luperón am 14. Juni 1949. Kurz vor Playa Long Beach steht auf einer Insel die Skulptur Neptuns, inzwischen leider ohne Dreizack. Es soll eine Replik der bekannten Michelangeloplastik sein, ebenso wie die Figur (David) auf der Verkehrsinsel an der Einfahrt zum ehemaligen H Montemar.

teleferico puerto plata

Südwestl. der Stadt ragt der 793 m hohe Pico Isabel de Torres empor. Vom Gipfel hat man einen weiten Blick entlang der Küste. Die beste Aussicht ist am Vormittag, denn gegen Mittag wird die Bergspitze fast regelmäßig von dichten Wolken eingehüllt. Man sollte einen Pullover oder eine Jacke mitnehmen. Auf einer schlechten Wegstrecke kann man von San Marcos über San Marcos Arriba nach ca. 2,5 Stunden Fußmarsch den Gipfel erreichen. Sie sollten nicht an einem stickigen Tag oder nach einem Regen gehen. Vom Zentrum bis San Marcos fahren Linientaxis, Linie SM. Am bequemsten kommt man jedoch mit der Kabinenbahn (teleférico) hinauf (außer Mi 9.00-17.00, 200 RD$). Zu erreichen ist die Talstation vom Parque Central mit einem Taxi(80), einem motoconcho(20) oder in einem 20-30 minütigen Spaziergang. Man verläßt die Stadt in Richtung Santiago. Nach ca.1 km, an dem Schild mit der Aufschrift TELEFERICO, führt eine Straße nach links etwa 300 m den Berg hinauf. Sie können auch mit dem Linientaxi SM oder dem guagua Linie C (von Playa Dorada) bis zur Abzweigung fahren. Die Drahtseilbahn wurde von italienischen Ingenieuren gebaut und hat die längsten freigespannten Seile zwischen den Masten in der Karibik. Die Wartezeit wird durch eine Merengue-Band verkürzt. Die Fahrt dauert etwa 10 Min. Über das Bergplateau ragt eine 16 m hohe, in Italien gegossene Christusfigur empor, eine Nachbildung des auf dem Corcovado stehenden Wahrzeichens von Rio de Janeiro. Etwas geschmacklos ist, daß sich im kuppelförmigen Unterbau der Statue ein Souvenirladen befindet. Unweit davon steht ein Restaurant. Interessanter ist jedoch der Botanische Garten mit einer Vielzahl von Blumen, Pflanzen und Bäumen. Die parkähnliche Anlage entstand Anfang 1950 und ist Teil der Reserva Científica Isabel de Torres.

Auszug aus dem Reiseführer Dominikanische Republik, von Helga und Günter Fischer, www.domrep40.de

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