La Romana.- Fuer viele Urlauber der Dominikanischen Republik ist es immer wieder ein Erlebnis, die Welt ausserhalb der Hotelmauern kennenzulernen. Und Paradas sowie Colmados (kleine Tante Emma Laeden) haben es den Besuchern immer wieder angetan. Nrigendwo kann man das Leben typischer kennenlernen. Hier sitzt man und spielt Domino, man trinkt seinen Rum oder seine Fria (kaltes Bier), die Bewohner der unmittelbaren Nachbarschaft kaufen hier ihr taegliches “Minimum” ein, oft nur ein Loeffel Margarine oder ein Loeffel Tomatenpaste, abgefuellt in ein Plastiktuetchen. Man kauft , was man gerade zum Kochen braucht. Typisch dominikanisch. Und dann gibt es noch etwas typisches bei vielen Colmados:
Megalautsprecher, die das ganze Viertel beschallen. Doch Zeiten aendern sich, auch hier. Mittlerweile hat man erkannt, dass Laerm auch eine Art der Umweltverschmutzung ist, Stress hervorruft und vor allem viele Menschen belaestigt. In den Umweltgesetzen ist es daher verboten, uebermaessig laut die Musikbeschallung zu taetigen. Es gibt bei der Polizei spezielle “Anti-Ruido-Einheiten”, die solche Laermvergehen ahnden.
So geschah es nun in La Romana. Zwei Colmedones wurden geschlossen, weil sich Anwohner wegen der uebermaessig lauten Musik beschwert hatten.
Andy Omar Jonson, Umweltdirektor in La Romana, bestaetigte diese Aktion. Wie er weiter sagte, fordere er die Bevoelkerung auf, in solchen Faellen der Laermbelaestigung sofort die Bueros des Umweltamtes aufzusuchen oder anzurufen, so dass man die Missstaende beheben kann. Fuer Jonson ist es wichtig, das Wohlbefinden der Bevoelkerung zu gewaehrleisten.
Verlieren wir bald etwas “typisch dominikanisches?







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