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Dominikanische Republik importiert Malaria

Posted by admin On September - 8 - 2010

Santo Domingo.- Neben der Problematik mit den zahlreichen Dengue-Faellen kommt nun noch die Sorge mit etlichen Malaria-Faellen hinzu. Gesundheitsminister Bautista Rojas warnte am Dienstag vor vielen neuen Malariainfektionen. Wie der Minister erklaert, sei die Zahl der Malariaerkrankungen in den letzten Jahren stets ruecklaeufig gewesen, ein kleines Teilergebnis des internationalen Hilfsprogrammes vom Ex-Praesidenten der USA, Jimmy Carter.
Dieser hat ein Programm ins Leben gerufen, welches innerhalb 10 Jahren die Malaria ausrotten sollte, sowohl in der Dominikanischen Republik als auch in Haiti.194 Mio. US Dollar werden hierfuer investiert.

eine Malariamuecke

eine Malariamuecke

In der Republica Dominicana zeigten sich auch Erfolge, doch in diesem Jahr nahmen die Malariafaelle sprunghaft zu.
Ueber 1600 Faelle wurden bisher im Jahr 2010 bekannt, 1500 dieser Infektionen wurden registriert in dem Cibao und bei Higuey.
Was ist die URsache des ploetzlichen Malaria-Anstieges in diesem Jahr? Hier findet sich schnell eine Antwort. Malaria wurde in die Dominikanische Republik importiert, so Rojas. Was soll man tun, wenn menschliche Wesen sich in unseren
Krankenhaeusern melden und an Malaria erkrankt sind? Wir muessen sie behandeln. Und wieso wurde die Krankheit importiert? Nun, seit dem Erdbeben vom 12.Januar in Haiti, bei dem mehr als 1,5 Millionen Menschen obdachlos wurden
und mehr als 300.000 Menschen starben, verschlechterte sich die Situation im Nachbarland zusehends. Und dies fuehrte zu einer massiven illegalen Einwanderung in die Dominikanische Republik.
Viele Haitianer schleppen die Krankheit aus der Grenzregion Haitis in das Land. Vorbeugung wurde in der Dominikanischen Republik getroffen. Mehr als eine Million Impfungen wurden hier im Grenzgebiet bei Personen durchgefuehrt – um eine Ausweitung der Malaria zu verringern.
Diphterie, Masern, Tetanus, Hepatitis B, Typhus – der Impfschutz an den Grenzprovinzen Pedernales, Dajabon und Elias Pina wurde ausgeweitet, um sich vor Epedemien aus Haiti zu schuetzen.
Nun wird auch in Baoruco, Santiago Rodriguez, Azua, Barahona, Valverde, La Romana und Altagracia weiter geimpft.
Rojas zeigte sich besorgt, dass trotz aller Vorsichts- und Praeventivmassnahmen die Krankheiten in der Dominikanischen Republik ausbrechen. Besonders auch die Roeteln, eine grosse Gefahr fuer schwangere Frauen. Das Gesundheitsministerium forderte die Grenzpatrouillien auf, deutlich wachsamer zu sein und illegale Grenzuebertritte zu verhindern.

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