Santo Domingo. – Ausgerechnet aus der Volksrepublik China kommen kritische Stimmen zur Situation in der Dominikanischen Republik.
Xinhua, die groesste Nachrichtenagentur in China, kritisiert, dass der Waffenschwarzmarkt in dem Karibikstaat zivilen Personen ZUgang zu den modernsten Waffen gibt. Soll es eine automatische Glock sein, mit 32 Schuss-Magazin? Oder gar ein AK-47? Sie moechten eine Schnellfeuerwaffe? Da gaebe es eine Uzi oder Mini-Uzi und ein Sturmgewehr der letzten Generation, mit Infrarot-Zieleinrichtung und Fernrohr des Modells M-16 zu bekommen ist auch kein grosses Problem.
Der illegale Waffenhandel dehnt sich bedrohlich in der Dominikanischen Republik aus und dies wird von der internationalen Presseagentur kritisiert. Im normalen Handel werden diese Waffen nicht angeboten, sie sind nur offiziell bei Polizei und Militaer im Einsatz. Doch der Schwarzmarkt hat diese Waffen ins Land geschmuggelt und bietet sie an. Natuerlich sind es Drogenbanden und andere verbrecherische Banden, die Interesse an diesen technisch hochwertigen Waffen haben. Wie die Chinesen herausgefunden haben, kostet eine automatische Pistole zwischen 50tausend bis 100tausend RD$ (1.300 – 2.700 US Dollar).
Abhaengig davon, wie beliebt das Waffenmodell ist und wer der Kaeufer ist.
Geschmuggelt werden die Waffen in Edelkleidung (die steuerfrei ins Land kommt und daher nicht vom Zoll ausgiebig kontrolliert wird), in Fahrzeugen versteckt oder unter Elektrogeraeten.
Viele der Waffen wuerden ueber Haiti in das Nachbarland gelangen. Die Beschlagnahmungen von Waffen, Zubehoer wie schusssichere Waffen und Infrarotzieleinrichtungen bei Razzien im Drogenmilieu zeigen die massive Aufruestung der Verbrecher.
Der Schwarzmarkt ist mittlerweile so gross, dass auch der legale Waffenhandel leidet. Viele Personen kaufen lieber fuer ihren persoenlichen Schutz eine Glock, aber auch eine UZI, zu bekommen ebenfalls zw. 50-100tsd. Pesos. Der gesetzliche Waffenmarkt ist am Boden, so berichtet Xinhua.







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