Santo Domingo.- Insgesamt beheimatet das neue Terrarium im Nationalen Zoo der Dominikansichen Republik 8 Frösche. 2 von ihnen stehen in der Liste der 16 meist gefährdeten Arten. Mit Hilfe vom zooologischen „Nationalen Park Manuel Valverde Podesta“ (Poledo Zoo – Ohio) und Barrick Gold „Pueblo Viejo“, der Bergbaugesellschaft aus Kanada wurde mit ZooDom (Zoo Santo Domingo) ein Abkommen geschlossen. Das neue und eines der modernsten Terrarien steht nun in Santo Domingo im Zoo, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Reptilien. Die Direktorin des Zoos, Patricia Toribio, bedankte sich bei Barrick für die Unterstützung die nun eine Zusammenarbeit mit internationalen Fachkräften ermöglicht. Die Unterkünfte für die Frösche bezeichnete sie als eine amphibische Arche. Wie die Direktorin mitteilt sind 60% der Frösche in der Welt gefährdet, einige Arten stehen unmittelbar vor dem Aussterben. Klimawandel und Umweltverunreinigungen lassen Krankheiten immer mehr ausbrechen die ganze Arten bedrohen.
Dabei, so die Zooologin, haben Frösche eine bedeutende Funktion in der Umwelt. Sie können durch ihre Präsenz die Vermehrung von gefährdenden Moskito-Arten stark verhindern. Das würde wesentlich weniger Malaria- und Dengueerkkrankungen hervorrufen.
Um die Frösche nun auch ausreichend mit Futter zu versorgen beschäftigt man sich im Zoo nun auch mit der Aufzucht von Insekten.
Der Eintritt ist täglich von 9 Uhr bis 16.30 Uhr möglich und das neue Terrarium gehört zu den allgemeinen Sehenswürdigkeiten der Anlage, ein weiterer Eintritt wird nicht erhoben.
Die Sorten die man sich ansehen kann sind Hispaniola Osteopilus vastus, arborícola amarilla Osteopilus pulchrilineatus, der platanera Osteopilus dominicensis, der grüne Frosch Hypsiboas heiprini, der calcalí Eleutherodactylus abbotti und die Frösche Eleutherodactylus inoptatus, Eleutherodactylus weinlandi und Eleutherodactylus flavescens. Der Zoo von Santo Domingo hat mit seinem Amphitrium nun eine weitere Attraktion!






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